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Facebook, Google und Yahoo wenden sich offen gegen Datenschutz

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Wie heute bekannt wurde, haben sich Facebook, Google und Yahoo offen gegen gesetzliche Datenschutzvorgaben für Browser, die in Kalifornien beraten werden, gewandt. Speziell geht es darum, daß User über eine neue Technologie im Firefox verhindern können, daß ihr Surfverhalten von Anbietern wie Facebook zum Schalten personalisierter Werbung verfolgt wird. Personalisierte Werbung, ist Werbung, die sich an den Vorlieben der User orientiert, die ein Anbieter unter anderem über deren Surfverhalten ermitteln kann. Die Kritiker dieses Verfahrens, zu denen auch Apple und Microsoft gehören, sind sogar so dreist, von "negativen Auswirkungen auf Verbraucher" zu sprechen, weil die User kostenlose Dienste gewohnt seien, die dann nicht mehr möglich seien. Selbst vor der absurden Behauptung, eine solche Regelung würde User verwundbarer gegenüber Sicherheitslücken machen, schrecken sie nicht zurück.

Diese hanebüchenen Ausführungen zeigen deutlich, wes Geistes Kind diese Unternehmen sind. Niemand sollte glauben, daß die Anbieter sich um die Verbraucherrechte ihrer User sorgen. Ihre einzige Sorge gilt ihren Umsätzen, für die sie es mit dem Datenschutz oft genug nicht so genau nehmen, wie allgemein bekannt sein dürfte. Gesetzliche Vorschriften, die dem User über seinen Browser die Kontrolle über seine Daten zu einem gut Teil zurückgeben, sind daher vielmehr verbraucherfreundlich und wären sehr begrüßenswert.

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