Privatsphäre und Datenschutz im Web 2.0

Das Blog zur Beratung von DeinWeb - Ein Web für alle!

Sicherheitslücke: Verbinden Sie Skype nicht mit Facebook!

Send to Kindle

In der neuen Skype-Version 5.5 für Windows wurde laut Heise eine schwere Sicherheitslücke gefunden, die es Angreifern ermöglicht, Zugriff auf den Skype-Account des Opfers zu bekommen, wenn eine Funktion benutzt wird, die Usern die Möglichkeit gibt, Aktivitäten von Freunden auf Facebook zu verfolgen und selbst auf Facebook zu posten. Der Angreifer muß dafür nicht mit dem Opfer befreundet sein.

Der Fehler ist jedoch nicht mit dem Update auf die Version 5.5 ins System gekommen, sondern bestand bereits in der Version 5.3. Ein Update, das das Problem behebt, soll in Arbeit sein. Bis dahin sollten Sie die Facebook-Integration in Skype unter Windows nicht nutzen!

Flattr this!

Facebook Share Twitter Share

Laßt uns feinen Fug machen: Zum zehnten Todestag von Wau Holland

Send to Kindle

Heute vor zehn Jahren verstarb viel zu früh Wau Holland, Alterspräsident des Chaos Computer Club (CCC), den er 1981 mit anderen zusammen gründete. 1984 etablierte er auch "Die Datenschleuder", das Fachblatt des Vereins.
Schon früh zeigten die Mitglieder des Clubs um Wau Holland Sicherheitslücken in Computersystemen auf, etwa indem es ihnen im Jahr 1984 gelang, beim sogenannten "Btx-Hack" oder "Haspa-Hack" über das Btx-System 134000 DM von der Hamburger Sparkasse auf ein eigenes Konto zu überweisen, nachdem die Bundespost Hinweise des CCC auf eine Sicherheitslücke ignoriert hatte. Man konnte so nachweisen, daß das Btx-System zur Kontoführung nicht sicher war. Das Geld gab man selbstverständlich zurück.

Zu den Themen, die Wau Holland wichtig waren, gehörten unter anderem die Hackerethik, Privatsphäre und Datenschutz sowie Informationsfreiheit. Der CCC ergänzte mit diesem Hintergrund in den achtziger Jahren die ursprüngliche Hackerethik um zwei Punkte:

  • Mülle nicht in den Daten anderer Leute.
  • Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.

Die beiden Ergänzungen sollten sicherstellen, daß einerseits Daten, die öffentlich zugänglich sein sollten, auch öffentlich zugänglich gemacht werden, auf der anderen Seite aber persönliche Daten geschützt werden und die Privatsphäre der User geachtet wird. Auch das ethische Prinzip "No hacks for money" etablierte sich in dieser Zeit.

Sieht man sich die Situation heute, dreißig Jahre nach Gründung des CCC, an, so muß man leider konstatieren, daß es noch viel zu tun gibt und sich manches sogar verschlechtert hat. Informationsfreiheitsgesetze haben sich noch lange nicht überall etabliert. Zwar gibt es ein Informationsfreiheitsgesetz auf Bundesebene, aber in vielen Bundesländern existiert noch kein solches Gesetz. Sowohl der Staat wie auch Privatunternehmen machen es uns immer schwerer, unsere Daten und unsere Privatsphäre zu schützen. Sensible Daten, die Unternehmen von ihren Kunden sammeln, werden in letzter Zeit immer öfter gestohlen, und es drängt sich der Eindruck auf, als würden diese Unternehmen Angreifer durch ihre Schlampigkeit geradezu einladen, in den Daten anderer Leute zu müllen. Soziale Netzwerke animieren uns zur totalen Preisgabe aller privater Daten, während der Staat durch zweifelhafte Maßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung tief in unsere Privatsphäre eindringt. Alles in allem stehen wir vor einer Situation, wie sie sich Wau Holland für das 30-jährige Jubiläum seines CCC sicher nicht gewünscht hätte.

Was können wir also tun, um seinen Ideen zu Informationsfreiheit, aber auch zum Schutz der Privatsphäre und persönlicher Daten wieder näher zu kommen? Wau Holland selbst hat die Antwort gegeben, als er bezugnehmend auf die Aktivitäten des CCC in einem Interview einmal sagte: "Wir machen das Gegenteil von grobem Unfug. Wir machen feinen Fug.". Und er hat uns vorgelebt, was er damit meinte. Neben dem bereits genannten Engagement brachte er sich vor allem gegen Ende seines Lebens stark in die Jugendarbeit ein, indem er Jugendlichen einen spielerischen, aber gleichzeitig verantwortungsvollungen und ethischen Umgang mit Technik vermittelte. Und genau diesen verantwortungsvollen Umgang mit Technik müssen gerade Jugendliche heute wieder lernen. Sie müssen sich des Prinzips "Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen" vor allem in Bezug auf ihre eigenen Daten bewußt werden, mit denen sie - aber nicht nur sie, sondern auch viele Erwachsene - oftmals nur allzu leichtfertig umgehen.

Wau Hollands Vermächtnis ist daher heute wichtiger denn je. Anstatt des groben Unfugs, der oftmals - und nicht selten mit unserer Zustimmung - mit unseren Daten angestellt wird, muß es vielmehr endlich wieder heißen:

Laßt uns feinen Fug machen!

Flattr this!

Facebook Share Twitter Share

Neue Profil-Option auf Facebook registriert Ungeborene

Send to Kindle

Facebook hat ohne viel Aufsehen eine neue Option für Profile hinzugefügt, die aus Sicht des Datenschutzes und der Privatsphäre hochproblematisch ist. Unter "Freunde und Familie" haben werdende Eltern unter dem Punkt "Familie" nun die Möglichkeit, "Erwartet: Kind" auszuwählen und den Namen sowie das voraussichtliche Geburtsdatum des Ungeborenen anzugeben. Auch ein Bild kann hochgeladen werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Flattr this!

Facebook Share Twitter Share

Sicherheitslücken in ICQ: Die Erlaubnis zur Verwendung von Dritt-Software ist überfällig!

Send to Kindle

Heise berichtet heute, daß über eine Sicherheitslücke sowohl im Original-ICQ-Client wie auch in der ICQ-Website Accounts übernommen werden können.

Das stellt ICQ-User vor ein Dilemma. Denn auch wenn es kaum bekannt sein dürfte: Laut Nutzungsbedingungen darf ICQ nicht über Dritt-Software verwendet werden. So heißt es in der Lizenzvereinbarung: Den ganzen Beitrag lesen »

Flattr this!

Facebook Share Twitter Share

Neuer Facebook-Video-Scam installiert Trojaner und deaktiviert Virenscanner und die Windows-Firewall!

Send to Kindle

Wie Bitdefender berichtet, gibt es einen neuen Facebook-Video-Scam, der zum Herunterladen eines angeblichen Flashplayer-Updates zum Ansehen des angeblichen Videos auffordert. Das Video wird von Facebook-Freunden empfohlen, und am Ablauf ist auch Youtube beteiligt. Das Opfer wird zunächst dorthin gelenkt und bekommt den Titel eines angeblichen Videos mit seinem Namen und mit gefälschten Kommentaren von Facebook-Freunden zu sehen. Um das angebliche Video sehen zu können, wird man aufgefordert, ein Flashplayer-Update herunterzuladen. Dieses "Update" enthält einen Trojaner, der Virenscanner deaktiviert, die Windows-Firewall umgeht und mit anderen infizierten Rechnern Daten austauscht. Der Trojaner soll dabei Fehlermeldungen von bis zu 16 Virenscannern simulieren können und diese im Hintergrund unbemerkt abschalten.

Mit diesem neuen Fall verlassen Facebook-Video-Scams die Ebene harmloser sich auf Facebook weiter verbreitender Nerv-Meldungen und werden für Windows-User richtig gefährlich. Was kann man also tun? Den ganzen Beitrag lesen »

Flattr this!

Facebook Share Twitter Share

Betrüger nutzen die Anschläge von Oslo, um Facebook-User finanziell zu schädigen

Send to Kindle

Derzeit macht eine altbekannte Betrugsmasche mit einem aktuellen Thema die Runde auf Facebook. Betrüger nutzen die Anschläge von Oslo, um Facebook-User finanziell zu schädigen. Den ganzen Beitrag lesen »

Flattr this!

Facebook Share Twitter Share

Leben Sie ruhig digital – aber im eigenen Haus!

Send to Kindle

In letzter Zeit häufen sich die Berichte, daß Google - offenbar teilweise völlig willkürlich und ohne offensichtliche Verstöße gegen Nutzungsbedingungen - Google+-Accounts abschaltet. Im Zuge dessen berichten aber auch immer mehr User über die komplette Abschaltung ihrer Google-Konten inklusive GMail, Blogger und anderer Dienste. Ein User beklagt den Verlust von 7 Jahren seines kompletten digitalen Lebens.

Dieser Fall zeigt überdeutlich das Problem, das sich bei der Nutzung zentralisierter Dienste stellt. Den ganzen Beitrag lesen »

Flattr this!

Facebook Share Twitter Share

Facebook schlägt um sich

Send to Kindle

Wie in einem Blog berichtet wird, unterbindet Facebook mittlerweile die Kommunikation mit Google+ rigoros. Facebook-Anwendungen und eine Chrome-Erweiterung, die zum Exportieren von Facebook-Kontakten nach Google+ beziehungsweise zum Anzeigen des Facebook-Streams in Google+ dienten, funktionieren nicht mehr. Nachdem ein User dafür gesperrt wurde, auf Facebook für Google+ geworben zu haben, weitet Facebook seine Aktivitäten gegen den neuen Konkurrenten somit weiter aus. Den ganzen Beitrag lesen »

Flattr this!

Facebook Share Twitter Share

Facebook: Clickjacking-Schutz hebelte Privatsphäreeinstellungen aus

Send to Kindle

Microsoft hat kürzlich eine Sicherheitslücke in Facebook bekanntgegeben, die durch den vor nicht allzu langer Zeit eingeführten Schutz vor Clickjacking ins System geraten war. Darüber konnte ein möglicher Angreifer die komplette Kontrolle über einen Facebook-Account erlangen. Die Lücke soll mittlerweile geschlossen worden sein. Microsoft Vulnerability Research habe den Vorgang an Facebook gemeldet, und zusammen habe man dafür gesorgt, daß die Lücke geschlossen wurde. Bemerkenswert an der Meldung von Microsoft ist der folgende Satz: Den ganzen Beitrag lesen »

Flattr this!

Facebook Share Twitter Share

Du sollst keine anderen Netzwerke neben mir haben

Send to Kindle

Der Kampf der Netzwerke hat begonnen. Wie gulli.com berichtet, hat Facebook einen ersten User gesperrt, der seinen Google+-Account auf Facebook beworben hat. Beworben ist hier wörtlich zu nehmen, denn er hat eine Werbeanzeige geschaltet, um neue Kontakte für seinen Google+-Account zu bekommen. Diese Vorgehensweise ist seltsam, aber sie widerspricht kaum den Facebook-Nutzungsbedingungen. Den ganzen Beitrag lesen »

Flattr this!

Facebook Share Twitter Share

Copyright © 2020 by: DeinWeb - Ein Web für alle! • Template by: BlogPimp Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.
Twitter-Button: IconTexto, http://icontexto.blogspot.com/