Privatsphäre und Datenschutz im Web 2.0

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Facebook ermöglicht Login trotz nicht zugänglichem E-Mail-Account

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Wie der Stern berichtet, testet Facebook eine neue Sicherheitsfunktion namens "Trusted Friends", die einen Login in das System auch dann erlaubt, wenn das Paßwort nicht mehr bekannt und der E-Mail-Account nicht mehr zugänglich ist. Das kann, muß aber nicht zwingend heißen, daß der E-Mail- oder Facebook-Account gehackt wurden, sondern kann zum Beispiel auch dann nützlich sein, wenn das Paßwort vergessen wurde und die Paßwort-Erinnerungsfunktion nicht funktioniert, weil der E-Mail-Account nicht mehr existiert. Den ganzen Beitrag lesen »

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Google+ will Pseudonyme zulassen

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Wie mehrere Blogs berichten, will Google+ die Realnamenspflicht abschaffen und Pseudonyme zulassen.

Ich begrüße diesen Schritt ausdrücklich, weil ich das Recht auf Pseudonymität aus menschen- und bürgerrechtlicher Sicht für zwingend umzusetzen halte. Warum soziale Netzwerke auch pseudonym funktionieren, habe ich hier erläutert.

[Update vom 23. 02. 2012]: Leider ist die Umsetzung, die im Januar endlich erfolgte, enttäuschend. Echte Pseudonyme sind nur erlaubt, wenn das Pseudonym schon etabliert ist, und man muß dazu Google gegenüber seine echte Identität belegen. Aus menschen- und bürgerrechtlicher Sicht ist diese Feigenblatt-Umsetzung von Google wertlos und absolut lächerlich. Wenn Google glaubt, damit das Image des "don't be evil" erhalten zu können, haben sie sich gehörig geschnitten. Die User derart zu verscheißern - man verzeihe mir die Wortwahl, aber anders kann man das in diesem Fall nicht nennen - ist schon ein starkes Stück. Die Kritik an Googles Vorgehen ist entsprechend heftig.

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Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul! Oder doch?

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Mittlerweile sind elektronische Geräte wie Smartphones auch ein beliebtes Geschenk. Doch nicht immer stecken dahinter lautere Absichten, wie ein aktueller Fall zeigt, in dem ein Ehemann seine Ehefrau mit einem iPhone, das er ihr geschenkt und auf dem er eine Tracking-Software installiert hat, beim Fremdgehen erwischt hat.
Ohne Frage, das Verhalten der Dame läßt natürlich auch zu wünschen übrig. Aber das darf kein Grund sein, ein Bewegungsprofil eines Menschen ohne sein Wissen und erst recht ohne seine Zustimmung zu erstellen. Auch andere "Bespitzelungsmethoden" wie das Mitlesen der Kommunikation, die über das fremde Smartphone läuft, oder das Übertragen von Daten ohne Wissen und Zustimmung des Betroffenen sind natürlich absolut tabu. Meines Erachtens gilt dies auch für Eltern, die ihren Kindern ein Smartphone schenken. In diesem Fall mag das Bedürfnis, die Aktivitäten des eigenen Kindes zu seinem eigenen Schutz zu überwachen, noch größer sein. Aber auch das halte ich für nicht legitim, wenn das Kind nichts davon weiß.
Nichtsdestotrotz ermöglichen zahlreiche Apps auf allen Plattformen auf einfachste Art und Weise ein derartiges unlauteres Aushorchen. Natürlich sollte man normalerweise einem Partner, der einem ein solches Gerät schenkt, vertrauen können. Leider scheint hier aber durchaus ein gewisses Mißtrauen angebracht. Wie kann man sich nun schützen? Den ganzen Beitrag lesen »

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Warum Webanwendungen regelmäßig gewartet werden müssen

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Webanwendungen wie Blogs oder auch Foren, die auf dem eigenen Webspace betrieben werden, erfreuen sich in Zeiten des Web 2.0 immer größerer Beliebtheit. Auf die Betreiber dieser Anwendungen kommt damit aber auch eine erhebliche Verantwortung zu, die leider nicht immer wahrgenommen wird. Immer wieder erlebe ich es, daß Kunden Webanwendungen einmal installieren, aber sich danach nicht mehr darum kümmern, sie auf dem neuesten Stand zu halten. Es werden häufig über Jahre keinerlei Updates eingespielt. Das kann fatale Folgen haben und Datenverlust, aber auch andere empfindliche Schäden nach sich ziehen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Warum es nicht mehr reicht, bewußt mit den eigenen Daten umzugehen

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Dieser Tage wird viel über Datenschutz diskutiert. Insbesondere die Neuerungen bei Facebook stehen in der Kritik. Teilweise halte ich die Kritik für überzogen bis falsch, wie ich am Beispiel der Timeline erläutert habe.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch wieder die Stimmen, die sagen, daß das alles doch gar kein Problem sei und es generell ausreichen würde, bewußt mit den eigenen Daten umzugehen und sich zu überlegen, was man bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken einstellt. Daß dieses Vorgehen ohne Frage sinnvoll ist, sehe ich auch so. Aber daß sich damit alle Probleme in Luft auflösen, stimmt nicht. Es reicht nicht mehr, sorgsam mit den eigenen Daten umzugehen.Denn es ist mitnichten so, daß ein soziales Netzwerk nur so viel von uns weiß, wie "wir preisgeben".

Ein soziales Netzwerk weiß wesentlich mehr über uns, als wir selbst über uns preisgeben. Den ganzen Beitrag lesen »

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