Privatsphäre und Datenschutz im Web 2.0

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Facebooks inakzeptables User-Tracking

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Wie Mashable berichtet, hat Facebook erstmals Auskunft über sein User-Tracking gegeben. Demnach soll bei jedem User, auch bei Nichtmitgliedern, ein Cookie gesetzt werden. Dieses Cookie übermittelt Informationen an Facebook, sobald der User eine Website mit einem Social Plugin, also zum Beispiel einem Like-Button besucht. Dazu gehören nicht personenbezogene Daten wie die Uhrzeit und das Datum des Besuchs sowie die besuchte Website. Aber darüber hinaus werden auch "einzigartige Charakteristiken" des verwendeten Computers übermittelt. Dies ermöglicht schon eine sehr genaue Identifikation des jeweiligen Users. Ist der User gleichzeitig in Facebook eingeloggt, werden zudem Daten wie Name und Mailadresse übermittelt, die die Person eindeutig identifizierbar machen. All diese Daten bleiben auf Facebooks Servern 90 Tage lang gespeichert. Den ganzen Beitrag lesen »

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reference.me: Problematischer Umgang mit Daten von Kontakten

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Derzeit macht ein neues soziales Netzwerk namens reference.me von sich Reden. Darauf aufmerksam wurde ich, weil ich eine Mail des Anbieters bekommen hatte, daß sich jemand dort mit mir vernetzt habe. Das Problem an der Sache ist, daß ich dort gar keinen Account habe. Zunächst dachte ich, daß die Person meine Daten bei reference.me angegeben hätte, was aber nicht der Fall war. Sie fand dort über die Suche meine Daten bereits vor. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie meine Daten ohne mein Zutun in der Datenbank von reference.me gelandet sind. Den ganzen Beitrag lesen »

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Facebook ermöglicht Login trotz nicht zugänglichem E-Mail-Account

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Wie der Stern berichtet, testet Facebook eine neue Sicherheitsfunktion namens "Trusted Friends", die einen Login in das System auch dann erlaubt, wenn das Paßwort nicht mehr bekannt und der E-Mail-Account nicht mehr zugänglich ist. Das kann, muß aber nicht zwingend heißen, daß der E-Mail- oder Facebook-Account gehackt wurden, sondern kann zum Beispiel auch dann nützlich sein, wenn das Paßwort vergessen wurde und die Paßwort-Erinnerungsfunktion nicht funktioniert, weil der E-Mail-Account nicht mehr existiert. Den ganzen Beitrag lesen »

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Google+ will Pseudonyme zulassen

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Wie mehrere Blogs berichten, will Google+ die Realnamenspflicht abschaffen und Pseudonyme zulassen.

Ich begrüße diesen Schritt ausdrücklich, weil ich das Recht auf Pseudonymität aus menschen- und bürgerrechtlicher Sicht für zwingend umzusetzen halte. Warum soziale Netzwerke auch pseudonym funktionieren, habe ich hier erläutert.

[Update vom 23. 02. 2012]: Leider ist die Umsetzung, die im Januar endlich erfolgte, enttäuschend. Echte Pseudonyme sind nur erlaubt, wenn das Pseudonym schon etabliert ist, und man muß dazu Google gegenüber seine echte Identität belegen. Aus menschen- und bürgerrechtlicher Sicht ist diese Feigenblatt-Umsetzung von Google wertlos und absolut lächerlich. Wenn Google glaubt, damit das Image des "don't be evil" erhalten zu können, haben sie sich gehörig geschnitten. Die User derart zu verscheißern - man verzeihe mir die Wortwahl, aber anders kann man das in diesem Fall nicht nennen - ist schon ein starkes Stück. Die Kritik an Googles Vorgehen ist entsprechend heftig.

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Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul! Oder doch?

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Mittlerweile sind elektronische Geräte wie Smartphones auch ein beliebtes Geschenk. Doch nicht immer stecken dahinter lautere Absichten, wie ein aktueller Fall zeigt, in dem ein Ehemann seine Ehefrau mit einem iPhone, das er ihr geschenkt und auf dem er eine Tracking-Software installiert hat, beim Fremdgehen erwischt hat.
Ohne Frage, das Verhalten der Dame läßt natürlich auch zu wünschen übrig. Aber das darf kein Grund sein, ein Bewegungsprofil eines Menschen ohne sein Wissen und erst recht ohne seine Zustimmung zu erstellen. Auch andere "Bespitzelungsmethoden" wie das Mitlesen der Kommunikation, die über das fremde Smartphone läuft, oder das Übertragen von Daten ohne Wissen und Zustimmung des Betroffenen sind natürlich absolut tabu. Meines Erachtens gilt dies auch für Eltern, die ihren Kindern ein Smartphone schenken. In diesem Fall mag das Bedürfnis, die Aktivitäten des eigenen Kindes zu seinem eigenen Schutz zu überwachen, noch größer sein. Aber auch das halte ich für nicht legitim, wenn das Kind nichts davon weiß.
Nichtsdestotrotz ermöglichen zahlreiche Apps auf allen Plattformen auf einfachste Art und Weise ein derartiges unlauteres Aushorchen. Natürlich sollte man normalerweise einem Partner, der einem ein solches Gerät schenkt, vertrauen können. Leider scheint hier aber durchaus ein gewisses Mißtrauen angebracht. Wie kann man sich nun schützen? Den ganzen Beitrag lesen »

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Warum Webanwendungen regelmäßig gewartet werden müssen

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Webanwendungen wie Blogs oder auch Foren, die auf dem eigenen Webspace betrieben werden, erfreuen sich in Zeiten des Web 2.0 immer größerer Beliebtheit. Auf die Betreiber dieser Anwendungen kommt damit aber auch eine erhebliche Verantwortung zu, die leider nicht immer wahrgenommen wird. Immer wieder erlebe ich es, daß Kunden Webanwendungen einmal installieren, aber sich danach nicht mehr darum kümmern, sie auf dem neuesten Stand zu halten. Es werden häufig über Jahre keinerlei Updates eingespielt. Das kann fatale Folgen haben und Datenverlust, aber auch andere empfindliche Schäden nach sich ziehen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Warum es nicht mehr reicht, bewußt mit den eigenen Daten umzugehen

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Dieser Tage wird viel über Datenschutz diskutiert. Insbesondere die Neuerungen bei Facebook stehen in der Kritik. Teilweise halte ich die Kritik für überzogen bis falsch, wie ich am Beispiel der Timeline erläutert habe.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch wieder die Stimmen, die sagen, daß das alles doch gar kein Problem sei und es generell ausreichen würde, bewußt mit den eigenen Daten umzugehen und sich zu überlegen, was man bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken einstellt. Daß dieses Vorgehen ohne Frage sinnvoll ist, sehe ich auch so. Aber daß sich damit alle Probleme in Luft auflösen, stimmt nicht. Es reicht nicht mehr, sorgsam mit den eigenen Daten umzugehen.Denn es ist mitnichten so, daß ein soziales Netzwerk nur so viel von uns weiß, wie "wir preisgeben".

Ein soziales Netzwerk weiß wesentlich mehr über uns, als wir selbst über uns preisgeben. Den ganzen Beitrag lesen »

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Die neue Facebook-Timeline ist für den Datenschutz gar nicht so schlecht

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Derzeit wird viel über Facebooks neues Nutzer-Profil, Timeline genannt, geschimpft. Facebooks Ankündigung, die Timeline "zum kompletten digitalen Lebensarchiv" machen zu wollen, sorgt für viel Empörung. Aber warum eigentlich? Mir erschließt sich die Kritik überhaupt nicht. Den ganzen Beitrag lesen »

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Wende bei Google Analytics: ab sofort datenschutzkonform nutzbar

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Der hamburgische Datenschutzbeauftragte hat heute bekannt gegeben, daß Google Analytics ab sofort unter bestimmten Voraussetzungen datenschutzkonform nutzbar ist. Den ganzen Beitrag lesen »

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Facebook führt Abonnements von öffentlichen Status-Updates von Profilen ein

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Facebook hat heute eine Möglichkeit eingeführt, öffentliche Status-Updates von Personen zu abonnieren, mit denen man nicht befreundet ist. Voraussetzung ist, daß die Person Abonnements ihrer öffentlichen Status-Updates zuläßt. Status-Updates, die nur für Freunde oder für einen eingeschränkten Personenkreis veröffentlicht werden, sind für Abonnenten nicht sichtbar. Den ganzen Beitrag lesen »

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