Privatsphäre und Datenschutz im Web 2.0

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Facebook: Clickjacking-Schutz hebelte Privatsphäreeinstellungen aus

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Microsoft hat kürzlich eine Sicherheitslücke in Facebook bekanntgegeben, die durch den vor nicht allzu langer Zeit eingeführten Schutz vor Clickjacking ins System geraten war. Darüber konnte ein möglicher Angreifer die komplette Kontrolle über einen Facebook-Account erlangen. Die Lücke soll mittlerweile geschlossen worden sein. Microsoft Vulnerability Research habe den Vorgang an Facebook gemeldet, und zusammen habe man dafür gesorgt, daß die Lücke geschlossen wurde. Bemerkenswert an der Meldung von Microsoft ist der folgende Satz: Den ganzen Beitrag lesen »

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Facebook scant Bilder nach Kinderpornographie

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Facebook möchte zukünftig Kinderpornographie mit einer von Microsoft entwickelten Technologie bekämpfen, die PhotoDNA genannt wird. Bilder, die in das soziale Netzwerk eingestellt werden, sollen zukünftig mit "digitalen Fingerabdrücken" von bekannten kinderpornographischen Bildern abgeglichen und entfernt werden. Auch veränderte Bilder sollen durch die Methode erkannt werden, und die Rate falsch positiver Ergebnisse soll derzeit bei sage und schreibe null liegen.

Wenn der Einsatz von PhotoDNA wirklich auf Kinderpornographie beschränkt wird und so zuverlässig funktioniert, wie behauptet, ist dieser Schritt meiner Ansicht nach sicherlich zu begrüßen. Allerdings birgt die Technologie auch eine grundlegende Gefahr. So ist der Einsatz von PhotoDNA ja nicht auf kinderpornographisches Material beschränkt. Theoretisch ist es damit auch möglich, Bilder mit beliebigen Motiven zu löschen. So bekommt Facebook theoretisch ein mächtiges Instrument an die Hand, mißliebige Inhalte jeglicher Art zu entfernen, und zwar nicht nur auf Pinnwänden, sondern auch in privaten Nachrichten. Daß Facebook gern mißliebige Inhalte blockiert oder löscht, ist schon länger bekannt.. Erst in letzter Zeit gab es diesbezüglich einen Vorfall. Da liegt der Verdacht nahe, daß Facebook ähnliche Dinge zukünftig auch mit Bildern versuchen könnte.

Aus diesem Grund sollte Facebooks Einsatz von PhotoDNA genau beobachtet werden. Bleibt es bei der Anwendung gegen Kinderpornographie, ist das absolut begrüßenswert. Wird damit Zensur mißliebiger, aber legitimer und legaler Inhalte betrieben, ist das höchst bedenklich.

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Schmutzkampagnen aller Orten: Auf der Strecke bleiben – die User

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Vor einigen Tagen wurde bekannt, daß Facebook eine verdeckte Kampagne mit dem Ziel, den Konkurrenten Google zu diskreditieren, geführt hat. Mittlerweile stellt sich heraus, daß Facebook nicht das einzige Unternehmen ist, das gegen Google schießt. Auch Microsoft beteiligt sich seit Längerem an Kampagnen gegen Google.

Offenbar scheint es bei großen Internet-Unternehmen in Mode zu kommen, sich lieber mit negativen Kampagnen an der Konkurrenz abzuarbeiten, anstatt das eigene Angebot zu verbessern und sich so positiv von Mitbewerbern abzuheben. Dies gilt insbesondere für erhebliche Probleme mit dem Datenschutz Die User bleiben dabei auf der Strecke. Dies haben die letzten Monate und sogar die letzten Tage bei Facebook überdeutlich gezeigt. Daß eine massive Sicherheitslücke vier Jahre lang offen bleiben konnte, läßt sich nur so erklären, daß die falschen Prioritäten gesetzt werden. Der Sicherheit der User wird kein hoher Stellenwert mehr eingeräumt - insofern das jemals der Fall war. Und das muß sich ändern. Schnell.

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Facebook, Google und Yahoo wenden sich offen gegen Datenschutz

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Wie heute bekannt wurde, haben sich Facebook, Google und Yahoo offen gegen gesetzliche Datenschutzvorgaben für Browser, die in Kalifornien beraten werden, gewandt. Den ganzen Beitrag lesen »

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Sicherheitslücke im Internet Explorer über Google ausnutzbar

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Wie Google berichtet, ist eine Sicherheitslücke im Internet Explorer über den Dienst ausnutzbar. Auch ein anderes ungenanntes soziales Netzwerk sei betroffen. Über eine MHTML genannte Windows-Funktion lassen sich in vertrauenswürdige Seiten bösartige Scripte einschleusen. Dies kann unter anderem dazu führen, daß Nutzer-Eingaben mitgelesen werden können. Bis das Problem gelöst ist, stellt Microsoft eine Übergangslösung bereit, die MHTML deaktiviert. Da MHTML auf normalen Websites kaum zum Einsatz kommt, hat das keinerlei Auswirkung auf das normale Arbeiten. Alternativ ist anzuraten, auf den Internet Explorer zu verzichten.

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Microsoft ruft dazu auf, den Internet Explorer 6 nicht mehr zu benutzen!

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Microsoft ruft auf einer eigens dafür erstellten Website dazu auf, den Internet Explorer 6 nicht mehr zu benutzen. Als Grund für den Umstieg nennt Microsoft unter anderem Sicherheitsgründe. In einem Funktionsvergleich zwischen Internet Explorer 6 und Internet Explorer 8 gibt Microsoft beim Punkt "Privacy" für den IE6 unumwunden zu: "Not available". Auch für Unternehmen, die, etwa weil sie noch Windows 2000 einsetzen, den Internet Explorer 6 nach wie vor verwenden, werden Angebote für die Migration auf Windows 7 gemacht. Den ganzen Beitrag lesen »

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Internet Explorer 9 kommt mit „Tracking Protection“

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Microsoft will seine neue Version 9 des Internet Explorers mit einer Funktion ausstatten, die User vor der Verfolgung ihrer Surf-Aktivitäten (Tracking) schützen soll. Die geplante "Tracking Protection" soll es Usern ermöglichen, Listen anzulegen, sogenannte Tracking Protection Lists (TPL), in die sie Websites eintragen können, die sich nur öffnen, wenn sie direkt besucht werden. So soll verhindert werden, daß Seiten, die User tracken, heimlich etwas per iframe nachgeladen werden können. Zu Beginn soll diese Liste leer sein, um dem User die Möglichkeit zu geben, sie vollständig selbst zu befüllen. Zudem sollen Seitenelemente, die User tracken, mit grünen und roten Rahmen versehen werden.

Bisher waren solche Funktionen nur über bisweilen nicht ganz so einfach zu bedienende Browser-Addons möglich. Zwar sollen auch der Firefox 4 und Chrome eine ähnliche Funktion bieten, die jedoch von der Kooperation der Seitenbetreiber abhängig ist. Auch das W3C akzeptierte Microsofts Vorschlag und will diesen nun in einen Standard überführen, der aber entgegen Aussagen von Microsoft nicht Teil von HTML5 werden soll. Den ganzen Beitrag lesen »

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