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Googles +1-Button und Twitters Follow-Button: Passen Sie Ihre Datenschutzerklärungen an!

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Es ist schon länger bekannt, daß man beim Einbau von Facebook Social Plugins eine Datenschutzerklärung braucht. Nun hat Twitter dieser Tage einen Follow-Button für Websites herausgebracht, der es ermöglicht, dem Webseitenbetreiber direkt von der Website aus zu folgen. Zudem gibt es neuerdings den +1-Button von Google, der Empfehlungen ähnlich wie beim Like-Button von Facebook ermöglicht.

Beide Buttons dürften Daten auf ähnliche Weise erheben wie der Like-Button oder die Like-Box von Facebook, die von gleichzeitig bei Facebook eingeloggten Usern die User-ID an Facebook übertragen, auch wenn Sie den Like-Button nicht anklicken, wodurch Facebook protokolliert, welche Seiten mit Social Plugins eingeloggte User besuchen. Daher sollten Sie beim Einbau des +1-Buttons oder des Follow-Buttons unbedingt Ihre Datenschutzerklärung ergänzen! Wie diese Erklärung auszusehen hat, kann ich nicht verbindlich sagen. Ich habe mich bei meiner eigenen Erklärung an die Datenschutzerklärung für Facebook Social Plugins gehalten.

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4 Reaktionen zu “Googles +1-Button und Twitters Follow-Button: Passen Sie Ihre Datenschutzerklärungen an!”

  1. Sabine Engelhardt

    Twitter schreibt in seinen AGB bzw. Datenschutzbestimmungen nichts vom Button. Die Bestimmungen sind vom November 2010 und wurden für den Buttons offenbar nicht angepaßt. Während es bei den AGB heißt, sie seien nur in der englischen Fassung gültig, finde ich für die deutschen Datenschutzbestimmungen kein englisches Gegenstück bzw. lande, wenn ich da auf Privacy klicke, wieder auf dem deutschen Text.

    Unabhängig davon sagen mir die Datenschutzbestimmungen nur, wie sie es darstellen wollen, aber nicht, was sie wirklich tun. Dazu müßte man wohl die an Twitter übertragenen Daten (am eigenen Netzwerkinterface) mitsniffen.

    Allerdings hilft eine Anpassung der Datenschutzbestimmungen m.E. nicht wirklich, um mich zu schützen. Denn wenn ich die Datenschutzbestimmungen einer Website lese, ist üblicherweise alles längst passiert. Man kommt ja eher selten über die Seite mit den Datenschutzbestimmungen auf eine Website, sondern normalerweise über die Startseite oder einen Themenartikel. 🙂

    Gruß, Frosch

  2. Alex

    Das ist richtig. Allerdings ist die im Moment vorherrschende Meinung unter Juristen, daß für solche Buttons eine Datenschutzerklärung ausreicht. Rechtssicherheit gibt es allerdings nicht, weil es bisher kaum Rechtsprechung dazu gibt, erst recht keine höchstrichterliche. Eine vorgeschaltete Genehmigung für alle Buttons wäre auch nicht praktikabel. Dann könnte man sie einstampfen. Man kann gespannt sein, wie das weitergeht, also ob sich das deutsche Recht diesen Entwicklungen anpaßt oder ob deutsche Anbieter zukünftig quasi auf solche Buttons verzichten müssen.

  3. Simone

    Wäre schon, wenn es eine Datenschutzerklärung für alle Social Media Buttons gibt. Bei den ganzen Erklärungen habe ich als Besucher doch eh keinen Überblick mehr. Als Betreiber einer Website ist es mehr als schwirieg immer alles aktuell zu halten.

  4. Alex

    Das geht nicht, weil man die alle einzeln abhandeln muß. Die verantwortlichen Stellen bei den Anbietern sind ja immer andere.

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